| 13.12.2007 |
Charité-Projekt bis 2010 gesichert
„Das Präventionsprojekt „Dunkelfeld“ der Berliner Charité erhält von 2008 bis 2010 jeweils 250 000 Euro vom Bund. Das Geld werde aus dem Haushalt des Bundesjustizministeriums zur Verfügung gestellt, kündigte eine Sprecherin des Ministeriums an. Ministerin Brigitte Zypries (SPD) habe persönlich für das Bereitstellen der Mittel geworben.“
link |
| 11.11.2007 |
Interview mit Janina Neutze
Am 7.11.2007 wurde von rbb (Rundfunk Berlin-Brandenburg) ein Interview mit der Psychologin Janina Neutze gesendet, die am sexualwissenschaftlichen Institut der Berliner Charité arbeitet. Das Interview, in dem es um die Erfolge und die Grenzen des Projekts „Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch im Dunkelfeld“ ging, können Sie HIER anhören oder im Wortlaut nachlesen.
M. Karremann – Es geschieht am helllichten Tag
Der Journalist Manfred Karremann recherchierte 2003 für das ZDF und den Stern über ein Jahr lang inkognito in Deutschlands Pädophilenszene.
Seine Erfahrungen und Eindrücke liegen nun auch in Buchform vor:
Es geschieht am hellichten Tag.
|
| 22.10.2007 |
Pädophilie-Prävention in der Schweiz
In Anlehnung an das Präventionsprojekt der Berliner Charité will man nun auch das Hilfsangebot für Pädophile in der Schweiz verbessern. Die Schweizerische Kriminalprävention arbeitet derzeit an einem Vorsorgeprojekt:
Link
Weiterfinanzierung des Charité-Projekts
In einer Rede, die sie zur Eröffnung des Europäischen Forums für die Rechte des Kindes am 4. Juni in Berlin hielt, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, „...dass die Bundesregierung alles unternehmen wird, um die weitere finanzielle Förderung dieses Projekts zu gewährleisten. Zudem werde ich mit meinen Justizministerkollegen aus den Bundesländern über eine Mitfinanzierung sprechen – immerhin nehmen Männer aus ganz Deutschland daran teil. Es ist deshalb ein Beitrag zur bundesweiten Prävention und sollte deshalb auch gemeinsam finanziert werden.“
Wir haben die Justizministerien aller Bundesländer angeschrieben und nachgefragt, wie sie zu einer Mitfinanzierung des Präventionsprojekts stehen.
Antworten erhielten wir bisher aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern, Berlin, Baden-Württemberg und Bremen. Allen Antwortschreiben ist eines gemeinsam: An eine Mitfinanzierung wird nicht gedacht.
Förderpreis für Charité-Projekt
Am 12. Oktober 2007 erhielt das Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin der Charité Berlin den Deutschen Förderpreis Kriminalprävention für das Forschungsprojekt „Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch im Dunkelfeld“.
Der Deutsche Förderpreis Kriminalprävention wurde in diesem Jahr zum vierten Mal an fünf Einrichtungen und Institutionen verliehen, die inhaltlich und methodisch beispielgebend und nachahmungswürdig sind.
Talkshow zum Thema Kindesmissbrauch
Am 2. Oktober 2007 beschäftigte sich Johannes B. Kerner in seiner Talkshow mit dem Themenkomplex Pädophilie und sexueller Kindesmissbrauch. Zu Gast waren Norbert Denef, der als Kind von einem katholischen Pfarrer und einem Kirchenangestellten sexuell missbraucht wurde sowie Prof. Beier von der Berliner Charité.
Schauen Sie bei Interesse hier. |
| 10.06.2007 |
Bundesjustizministerin Zypries hat dem Projekt "Kein Täter werden" finanzielle Unterstützung zugesagt
http://www.ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=twy200768-13G
Auf einer Pressekonferenz Ende Mai haben Vertreter der Berliner Charité und die Opferschutzorganisation "Hänsel+Gretel" eine positive Bilanz des Präventionsprojekts "Kein Täter werden" gezogen:
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berlin/detail.php?msg=ddp_1805355510 |
| 01.06.2007 |
Kinderpornografie im Internet
Oberstaatsanwalt Peter Vogt aus Halle, einer der führenden deutschen Kinderpornografie-Verfolger, zieht bei Spiegel Online eine frustrierende Bilanz seiner Arbeit: "Kinderpornografie im Internet ist wie die Hydra. Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei neue nach." Lesen Sie hier:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,483586,00.html
Die Justiz- und Innenminister der G8 Staaten haben eine gemeinsame Erklärung zum Kampf gegen Kinderpornografie verfasst. Die Erklärung endet mit dem Fazit und der Verpflichtung:
„Wir verpflichten uns, die Umsetzung und Wirksamkeit unserer eigenen Rechtsvorschriften gegen Kinderpornographie zu gewährleisten und erforderlichenfalls geeignete Maßnahmen zu treffen, um dieses Recht fortzuschreiben und zu verbessern. Wir verpflichten uns auch, im internationalen Dialog kontinuierlich aufzuzeigen, wie wichtig die Bekämpfung der Kinderpornographie ist, und die Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb der G8 zu fördern.“
Mehr dazu hier:
www.bmi.bund.de |
| 19.05.2007 |
Virtueller Kindesmissbrauch beim Online-Spiel „Second Life“
Klaus Michael Beier, Leiter des Instituts für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin am Universitätsklinikum Charité in Berlin, warnt in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 12. Mai vor der Verharmlosung von virtuellem Kindesmissbrauch.
„Nach derzeitigem Kenntnisstand müssen wir davon ausgehen, dass die Hemmschwelle für sexuellen Kindesmissbrauch über einen regelmäßigen Konsum von kinderpornographischem Material schrittweise auf eine gefährliche Weise herabgesenkt werden kann. In „Second Life“ kommt erschwerend hinzu, dass Männer den sexuellen Übergriff auf ein Kind und den Weg dahin in einer virtuellen Welt regelrecht einüben.“
Lesen Sie mehr dazu hier:
www.faz.net |
| 02.04.2007 |
Auf der Internetseite von ITP-Arcados, einer schweizerischen Organisation, deren Ziel es nach eigenem Bekunden ist, zum Thema Pädophelie zu informieren und zu beraten, werden seit einiger Zeit Interviews mit Pädophilen veröffentlicht.
Das zuletzt veröffentlichte Interview mit einem Pädophilen, der sich Johannes nennt, macht deutlich,, mit welchen Scheinargumenten und fadenscheinigen Rechtfertigungsbemühungen Pädosexuelle auftreten, um die Verantwortung und die Folgen für ihr Verhalten nicht übernehmen zu müssen.
Johannes lässt allgemeingültige Normen, die im Strafgesetzbuch aus guten Gründen zum Schutz von Kindern vor sexuellen Übergriffen Erwachsener verankert sind, für sich nicht gelten und definiert seine eigenen Regeln. Er fordert die Legalisierung von Oralsex mit Kindern. Er ist der Meinung, „dass ... es zu Handlungen kommen kann und darf , die nicht mehr im gesetzlich erlaubten Rahmen liegen.“
Lesen Sie hier: http://www.itp-arcados.net/interviews/johannes.php |
| 22.03.2007 |
Bundestag beschließt Gesetzesänderungen – Reform der sog. Führungsaufsicht
Der Bundestag verabschiedete mit den Stimmen der Regierungsfraktionen neue Strafbestimmungen zur Überwachung von aus der Haft entlassenen Tätern.
Außerdem wurde eine Getzeslücke bei Sicherungsverwahrung geschlossen.
„Gegen Täter, die bis Mitte 1995 in Ostdeutschland vor Gericht standen, kann nun auch nachträglich eine Sicherungsverwahrung angeordnet werden, wenn sie weiter als gefährlich gelten. Ansonsten wären in nächster Zukunft einige in Ostdeutschland inhaftierte Täter freigekommen, obwohl sie weiter als bedrohlich eingestuft werden.“
Lesen Sie mehr dazu HIER |
| 19.03.2007 |
Nach der Ermordung des neunjährigen Mitja aus Leipzig ist die Diskussion über den Umgang mit Sexualstraftätern erneut entbrannt. Der mutmaßliche Mörder des Jungen, Uwe K., ist bereits fünf Mal wegen sexuellen Kindesmissbrauchs vorbestraft.
„Niedersachsen will gefährliche Sexualstraftäter künftig in einer speziellen Datei erfassen... In der Datei erfasst werden sollen persönliche Angaben, die Kriminalakte und Hinweise auf die besondere Situation von Tätern, insbesondere jener, die aus der Haft entlassen wurden, jedoch weiterhin als gefährlich gelten.“
„In Sachsen soll es künftig sogar eine öffentlich zugängliche Datenbank mit Informationen über Sexualstraftäter geben. Dort soll in der Datei unter anderem der Wohnort der verurteilten Straftäter aufgeführt sein.“
Lesen Sie mehr dazu HIER
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Rüttgers will eine entsprechende Datensammlung für Kindergärten erstellen lassen.
Lesen Sie HIER
Eine Diskussion zu diesem Thema kann im Spiegel Online Forum nachgelesen werden:
http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=1309
Die drastischen Maßnahmen bei Sexualstraftätern, die bereits in den USA gelten, scheinen nicht die erhoffte Wirkung zu haben.
Mehr dazu bei N-TV
Klaus Michael Beier, Leiter des Instituts für
Sexualwissenschaft und Sexualmedizin am Universitätsklinikum Charité
in Berlin, wies in einem Interview vom 8. März mit der Zeitschrift „Die Zeit“ darauf hin, dass 80% der pädophilen Sexualstraftäter wieder rückfällig werden. Gleichzeitig bemängelte er, dass nur 10 bis 15 Prozent aller Sexualstraftäter begutachtet werden.
Lesen Sie HIER mehr:
Auf 3Sat wurde am 13.03.07 ein Interview mit Prof. Beier ausgestrahlt.
http://www.3sat.de/dynamic/webtv/web...beier_16zu9.rm |
| 17.10.2006 |
Internetpranger für Sexualstraftäter?
Deutsche Politiker fordern, wie bereits in den USA praktiziert, eine öffentlich zugängliche Datenbank über Sexualstraftäter. Einen Spiegel-Artikel zu diesem brisanten Thema von Sebastian Fischer finden Sie hier:
Lesen Sie HIER mehr.
Eine Diskussion zu diesem Thema findet im Spiegel-Online-Forum statt.
Lesen Sie HIER mehr. |
| 16.10.2006 |
Unruhe in den Pädoforen
In den deutschsprachigen Pädophilen-Foren herrscht zur Zeit große Unruhe. Ein Moderator des Girlloverforums sitzt seit Mitte Juli 2006 in Untersuchungshaft. Auch sollen bei anderen Usern des Girlloverforums Hausdurchsuchungen stattgefunden haben.
In der Sendung "Menschen bei Maischberger" zum Thema "Sexueller Missbrauch: Müssen wir den Tätern helfen?", die am 10. Oktober 2006 in der ARD ausgestrahlt wurde, sagte Peter Vogt, Oberstaatsanwalt aus Halle und einer der führenden Fahnder im Kampf gegen Kinderpornografie:
"Das Dunkelfeld wird immer mehr zum Hellfeld....Fällt ein Computer, fallen viele Computer, wie ein Dominoeffekt".
Das Jungsforum wird sich einen neuen Provider suchen müssen. Dem bisherigen Hoster, der seinen Sitz in Kanada hat, wurde zum 3. November 2006 gekündigt. Grund: Verletzung von Nutzungsrichtlinien. |
| 14.10.2006 |
Schärferes Gesetz gegen Kinderpornographie
Lesen Sie HIER mehr. |
| 12.10.2006 |
Pädophilenpartei in den Niederlanden.
Im Juli 2006 wurde in den Niederlanden die Partei für Nächstenliebe, Freiheit und Vielfalt (PNVD) gegründet. Die Partei wollte bei den Neuwahlen im November 2006 antreten.
Die PNVD tritt dafür ein, die Altersgrenze für straffreien Sex mit Minderjährigen von derzeit 16 auf zwölf Jahre zu senken. Außerdem soll nach den Zielen der Partei Kinderpornografie nicht mehr strafbar sein. Die Gründung der Partei hatte in den Niederlanden zu heftigen Protesten geführt, insbesondere nachdem ein Gericht in Den Haag die PNVD im Juli 2006 zugelassen hatte.
Nun ist es entschieden: Die Partei darf nicht an den kommenden Wahlen teilnehmen, da sie die benötigten 570 Unterschriften nicht vorlegen konnte.
Lesen Sie HIER mehr. |
| 10.10.2006 |
In Heft 40/2006 berichtete der Spiegel über den Pädophilen Ralf P., der am Therapieprojekt "Kein Täter werden" der Berliner Charité teilnimmt (www.kein-taeter-werden.de)
Der Spiegel-Artikel ist nun auch online verfügbar.
Lesen Sie HIER mehr.
Im Spiegel-Online-Forum fand eine Diskussion zu diesem Artikel statt.
Lesen Sie hier die Diskussion
|
| 20.11.2005 |
Ende Oktober erhielten wir eine Stellungnahme vom Institut für Sexualmedizin am Universitätsklinikum Charité Berlin. Dort wird ein Forschungsprojekt zur "Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch im Dunkelfeld" durchgeführt.
*Das Projekt richtet sich an Männer, die auf Kinder gerichtete sexuelle Fantasien haben, aber keine Übergriffe begehen wollen und therapeutische Hilfe wünschen... In dem Forschungsprojekt sollen Möglichkeiten präventiver Therapie zur Verhinderung bzw. Vorbeugung sexueller Übergriffe auf Kinder untersucht werden.* (http://www.sexualmedizin.charite.de/dunkelfeld/index.php)
Aus dem Schreiben geht deutlich hervor, *dass zur Verwirklichung dieses weltweit ersten, primärpräventiven Therapieansatzes für potentielle Täter zur Vorbeugung sexueller Übergriffe auf Kinder keinerlei öffentliche Mittel von Bund, Land oder Kommune zur Verfügung gestellt wurden und bis dato auch nicht zur Verfügung stehen.*
Lesen Sie hier. |
| 27.09.2005 |
Pünktlich einige Tage vor der Bundestagswahl erreichte uns und alle Absender eine Antwort der Bundestagsfraktion von Bündnis90 / Grüne.
Lesen Sie HIER mehr.
|
| 13.08.2005 |
Nachdem wir gestern den Text *Im Haus der Provider* auf die Seite gestellt haben, sah sich heute ein in der sog. Girllover-Szene bekannter Pädophiler veranlasst, diesen Text zu kommentieren. Wir haben dem nichts hinzuzufügen, der Kommentar spricht für sich.
Lesen Sie hier. |
| 12.08.2005 |
2001 schreib Richard Wolf einen Text über das "Haus der Provider". 4 Jahre später hat sich eigentlich nichts geändert - wundert das? Nein! Vorsicht - dieser Text kann triggern. Haus der Provider |
| 10.08.2005 |
Anfang August erhielten wir eine Antwort auf eine Anfrage bei der CDU im Europaparlament. Mehr dazu können Sie hier nachlesen. |
| 15.07.2005 |
Zitat aus dem Forum der Grünen/Bündnis90 :
Die Redaktion sieht sich außerstande, eine allgemeine Diskussion über die Themen Pädophilie und Kindesmissbrauch inhaltlich zu begleiten. Die weitere unmoderierte Diskussion zu diesem Thema beenden wir an dieser Stelle. |
| 13.07.2005 |
Nach etlichem Druck im Forum der Grünen/Bündnis90 gab es heute zum ersten Mal eine öffentliche Erklärung zur Ablehnung der Petition von www.schotterblume.de . Nachzulesen ist der ganze Disput im Grünen-Forum, dessen Redaktion sich während der "Debatte" sichtlich schwer mit der eigenen Meinungsfreiheitsphilosophie tat und mehrere Beiträge und User löschte. |
| 09.07.2005 |
Im Gegensatz zu den Adressaten unserer Petition erreichen uns immer wieder Mails von Teilnehmern, Vereinen und anderen Webseitenbetreibern. Einige davon werden wir veröffentlichen. Gestern erreichte uns eine Mail von
Nora Mehenni, die als erste Reaktion auf unserer Reaktionen-Seite zu finden ist. |
| 07.07.2005 |
Sie wollen uns außerhalb des Internet unterstützen ? Drucken Sie einen Flyer aus und verteilen Sie Ihn an Freunde, Bekannte oder Arbeitskollegen. Danke ! |
| 05.07.2005 |
Sie haben die Möglichkeit, unsere Aktion bis zu 5 Freunden und Bekannten per Email zu
empfehlen . Vielen Dank ! |
| 04.07.2005 |
Seit heute ist es möglich, unser Petittionsformular direkt über ein Iframe auf Ihrer Homepage einzubauen. Ein Beispiel und den Code finden Sie HIER |
| 02.07.2005 |
Der Anzeigefehler in der Teilnehmerliste ist beseitigt. |
|
01.07.2005 |
Nach mehrwöchigen Vorbereitungen ist www.onlinepetitionen.de gestartet. |
| 30.06.2005 |
44.000 Petitionen von Bürgern zur Bekämpfung der Pädophilie wurden von der rot-grünen Koalition im deutschen Bundestag negativ beschieden.
mehr Informationen |